Kinder-Geschichte/der Scheunenbrand
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Kinder-Geschichte
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der Scheunenbrand  
       

Der Scheunenbrand               hören         

An einem heißen Sommertag im August, fuhr ein Mann mit seinem Auto über die Landstraße. Die Fahrt führte durch grüne Wälder und vorbei an goldgelben Kornfeldern.
Der Mann rauchte im Auto und warf die brennende Zigarette wehrend der Fahrt achtlos aus dem Fenster.
Er dachte nicht weiter darüber nach, wie gefährlich das im Sommer sein konnte. Wenn Büsche und Bäume lange keinen Regen gehabt haben, trocknen sie richtig aus und können sehr schnell anfangen zu brennen.
In diesem Jahr war es ein heißer und regenarmer Sommer.
Einige Zeit später fuhr eine Familie mit Ihrem Auto an der gleichen Stelle vorbei, an der der Mann seine Zigarette aus dem Auto geworfen hatte. Aus dem Straßengraben qualmte es und es war eine kleine Flamme zu sehen. Die Familie alarmierte im nächsten Ort sofort die Feuerwehr.
Der Brandmeister gab Alarm. Alle Feuerwehrmänner liefen zu den Feuerwehrautos und brausten mit Blaulicht und tatü tata los.
Schon von weitem konnten sie Rauch am Himmel sehen. Als sie an die Stelle kamen, war aus der kleinen Flamme ein großes Feuer geworden. Die ausgetrockneten Gräser und Sträucher im Straßengraben brannten lichterloh. Das Feuer drohte auf das benachbarte Kornfeld über zu greifen.
Sofort rollten die Feuerwehrmänner Schläuche aus und begannen mit den Löscharbeiten. Das Feuer wurde trotzdem schnell größer.
Alleine schafften sie es nicht gegen die Flammen anzukommen. Das Feuer war auf das benachbarte Feld übergesprungen und verbreitete sich rasent schnell.
Der Brandmeister forderte Verstärkung an. Nach kurzer Zeit kamen auf allen Straßen Feuerwehren mit Blaulicht und tatü tata heran gesaust. Von den umliegenden Nachbarorten kamen Feuerwehrleute an die Brandstelle.
Am Ende des brennenden Feldes stand eine Scheune. Das Feuer hatte sie bereits erreicht. Der Feuerwehrhauptmann rief seinen Leuten zu: „ Versucht die Scheune zu retten“! Doch es war schon zu spät, aus dem Dach schlugen längst die Flammen in den Himmel.
Die Feuerwehrleute löschten so gut sie konnten, aber die Scheune war nicht zu retten. Nur gut, das darin keine Tiere oder Menschen waren. Dort wurde nur Stroh gelagert.
Drei Stunden kämpften die Männer gegen die Flammen. Schließlich hatten sie das Feuer unter Kontrolle. Es gab nur noch vereinzelte Brandnester, die immer wieder aufflackerten. Sie wurden jedoch schnell gelöscht.
Und als es Abend wurde, war es geschafft, das Feuer war aus. Am Abendhimmel konnte man das Blaulicht von 20 Feuerwehrautos sehen.
Das Fernsehen hatte einen Reporter geschickt der von dem Brand berichtete. Er sagte, das die Feuerwehr nicht genau sagen konnte wie es zu diesem Großfeuer gekommen ist.
Vermutlich durch eine achtlos weggeworfene Zigarette.